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Leitbild

„Wenn das Leben keine Vision hat, nach der man sich sehnt, die man verwirklichen möchte, dann gibt es auch kein Motiv, sich anzustrengen.“
Erich Fromm

Mit unserem Leitbild formulieren wir die Ziele und Werte, an denen sich die Menschen der Trierer Waldorfeinrichtungen orientieren.  Da dies pädagogische Einrichtungen sind, steht der heranwachsende Mensch im Mittelpunkt. Das Leitbild soll Bewusstsein wecken für unsere Ideale und es soll unser Selbstverständnis im gesellschaftlichen Umfeld transparent machen. 

Die Arbeit an der Umsetzung des Leitbildes sehen wir als kontinuierliche Herausforderung, als einen Prozess der individuellen Entwicklung und der Gemeinschaftsbildung. Das Leitbild ist das Licht, der Stern, der unseren Alltag begleitet. 

„Mit einer Weisheit, die keine Tränen kennt, mit einer Philosophie, die nicht zu lachen versteht und einer Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt, will ich nichts zu tun haben.“
Khalil Gibran

Unsere Aufgaben und Ziele in der Gesellschaft

Wir begleiten junge Menschen in ihrer Entwicklung, Erziehung und Bildung vom Beginn des Lebens bis zum Schritt in die Selbständigkeit. Damit verstehen wir uns als ein Angebot in der Bildungslandschaft und dem sozialen Leben der Region. Wir wollen impulsgebend sein und Fragen der Zeit mitgestalten. 

Wir sind offen für jedes Kind und jede Familie, die das Angebot wahrnehmen, mittragen und unterstützen will, unabhängig von religiösen, sozialen oder ethnischen Hintergründen.  Unsere Einrichtungen werden in freier Trägerschaft durch verantwortliche Eltern, Lehrer und Erzieher geführt. 

„Das Kind in Ehrfurcht empfangen, in Liebe erziehen und in Freiheit entlassen.“
Rudolf Steiner

Waldorfpädagogik

Unser pädagogisches Handeln orientiert sich an der Anthroposophie und Menschenkunde Rudolf Steiners. Wir sehen den Menschen in seiner Ganzheitlichkeit von Leib, Seele und Geist und fördern die motorischen, handwerklich-künstlerischen und intellektuellen Fähigkeiten und Begabungen der Kinder. 

Wir wollen dem einzelnen Kind und Jugendlichen mit liebevoller Hinwendung und achtsamem Interesse begegnen. 

Zur Entwicklung der Gesundheitskräfte der Heranwachsenden bedarf es einer altersgemäßen, bewusst gestalteten Umgebung, die Geborgenheit und Hülle, Anregung und Herausforderung vermittelt. Die Kinder und Jugendlichen sollen ohne Angst und mit Freude lernen und in ihrer sich entwickelnden Selbständigkeit, Eigenverantwortlichkeit, Widerstandsfähigkeit und Willenskraft gestärkt werden. Erziehung zur Freiheit bedeutet für uns die Entwicklung sowohl der autonomen Individualität als auch der verantwortungsvollen Gemeinschaftsfähigkeit. Für Eltern, Heranwachsende, Erzieher und Lehrer ist dies auch ein ständiger Prozess der Selbsterziehung und des lebenslangen Lernens im Wandel der Zeit.

„Heilsam ist nur, wenn im Spiegel der Menschenseele sich bildet die ganze Gemeinschaft; und in der Gemeinschaft  lebet der Einzelseele Kraft.“
Rudolf Steiner

Gemeinschaft

Wir verstehen uns als eine Gemeinschaft freier Individuen, in der Kinder, Jugendliche, Erzieher, Eltern und Lehrer ihre Aufgaben und Probleme in konstruktiver Zusammenarbeit lösen wollen.   Wir begegnen Menschen in ihrer Verschiedenheit respektvoll und offen.  Freiheit und Verantwortung gehören für uns zusammen und stellen die Grundlage für unsere Selbstverwaltung dar. Diese ist umso lebendiger, je mehr Menschen engagiert an der Gestaltung der Gemeinschaft mitwirken.  

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